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Implantate als Zahnersatz besonders beliebt - ca. 450.000 Eingriffe pro Jahr
Mit Hilfe von Implantaten lassen sich Zähne heute optimal ersetzen. Ca. 450.000 künstliche Zahnwurzeln setzen Ärzte jedes Jahr in Deutschland ein. Sie sind die Basis für künstliche Zähne oder dienen als Halterung für Brücken und herausnehmbare Prothesen.Zahnimplantate haben viele Vorteile und kommen dem natürlichen Zahngefühl am nächsten. Sie sind langlebig und können bei guter Qualität ein Leben lang halten. Außerdem sind sie für alle Altersgruppen geeignet, geben den Patienten ihre Lebensqualität zurück und unterstützen gleichzeitig die bestehende und gesunde Zahnsubstanz.
Wann ist ein Implantat notwendig?
Wenn durch den natürlichen Alterungsprozess die Zähne ausfallen, sie durch einen Unfall nicht mehr vorhanden sind oder aufgrund mangelnder Hygiene entfernt werden müssen, ist ein Implantat die beste Lösung.
„Nach dem Verlust eines Zahnes sollten die Patienten umgehend zum Zahnarzt gehen. Denn sobald ein natürlicher Zahn nicht mehr vorhanden ist, bildet sich der Knochen oftmals bis zu 60 Prozent in diesem Bereich zurück, da die Belastung fehlt. Um später ein Implantat einset-zen zu können, ist oft erst eine Knochenaufbaubehandlung notwendig“, erklärt PD Dr. med. Dr. med. dent. Meikel Alexander Vesper, Zahnarzt mit Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie sowie Arzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der MEOCLINIC in Berlin.
Bereits bei jedem zweiten Implantat wird solch ein Eingriff durchgeführt. Ist zu wenig Kno-chenmasse vorhanden, kann das Implantat nicht richtig in den Kiefer eingesetzt werden.
Wie funktioniert der Kieferaufbau?
Ziel eines Knochenaufbaus ist es, dem Implantat genügend Halt zu geben. Dazu muss zusätz-licher Knochen aufgebaut werden. Hierzu wird körpereigenes Knochenmaterial entnommen und an die Stelle eingesetzt, wo das Implantat sich später befinden soll. Bei dieser Methode wird die Knochensubstanz meistens aus dem Unterkiefer oder Beckenknochen, unter Voll-narkose, entnommen. Der Knochen wird nun entweder in einzelnen Teilen oder im Ganzen in den Implantatbereich eingebracht. Er wird danach mit einer Membran abgedeckt, so dass er optimal mit dem Kieferknochen verwachsen und sich entwickeln kann.
Eine andere Möglichkeit ist, dem Patienten körpereigenes Knochenmaterial zu entnehmen und dieses im Labor künstlich zu züchten. Dafür genügt bereits eine geringe Menge an Kno-chenzellen, welche der Arzt zum Beispiel durch einen kleinen, ambulanten Eingriff innerhalb des Mundes am Kinn vornehmen kann.
„Diese Behandlungsmethode ist für den Patienten besonders schonend, denn sie wird ambu-lant durchgeführt. Nach der Behandlung wird der Knochen auf die gewünschte Größe für den Einsatz des Implantats herangezüchtet und in den entsprechenden Bereich im Kiefer einge-setzt“, so PD Dr. med. Dr. med. dent. Meikel Alexander Vesper.
Der Berliner Zahnarzt, mit Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie sowie Arzt für Mund-, Kie-fer- und Gesichtschirurgie, ist ein Spezialist auf dem Gebiet von punktuellen und komplexe-ren Kieferaufbauten. Er hat bereits über 1000 Patienten mit verschiedenen Methoden behan-delt, dazu gehören z. B. Patienten nach schweren Verkehrsunfällen mit Verlusten von Teilen des Kiefers, Menschen mit angeborenen Fehlbildungen des Gesichtes, die sehr komplex sein können. Des Weiteren Patienten, die schon sehr frühzeitig Zahnverluste erlitten haben und auch Patienten mit Tumorerkrankungen, bei denen Teile des Ober oder Unterkiefers entfernt werden mussten.
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