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Klinikzentrum Lindenallee veröffentlicht Studie: Krankheitshäufigkeit von Osteoporose bei Patienten von Morbus Parkinson

Das Klinikzentrum Lindenallee führte eine Studie zum Zusammenhang beider Krankheitsbilder durch, um die Diagnostik im eigenen Haus weiter verbessern zu können.
Klinikzentrum Lindenallee
Klinikzentrum Lindenallee
(Bad Schwalbach) Die Rehabilitationsklinik verfügt innerhalb ihrer Neurologie über eine Parkinson Spezialabteilung (Morbus Parkinson) und wird so auch dem Anspruch nach Forschung gerechnet.
Die auch Knochenschwund genannte Krankheit Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im Alter und äußert sich in einer rapiden Abnahme der Knochensubstanz. Dies führt zu einer stark erhöhten Wahrscheinlichkeit von Knochenbrüchen, selbst bei leichten Stürzen.

Die Parkinson Krankheit (im Volksmund auch Schüttellähmung genannt) ist eine neurologische Krankheit. Sie bedingt ein schnelles Degenerieren der Nervenzellen, was zu häufigem, unkontrollierten Muskelzittern, bzw. Muskelverhärtung führen kann.
Patienten mit der Parkinson Krankheiten leiden erfahrungsgemäß häufig an Sturzgefährdung, was das Klinikzentrum Lindenallee als Anlass für die Studie nahm. Besonders häufig werden Oberschenkelbrüche (sog. Femur-Frakturen) festgestellt.
Zur Ermittlung des individuellen Gesamtfrakturrisikos wurden innerhalb der Studie verschiedene Faktoren vom Klinikzentrum Lindenallee herangezogen:
- Alter
- Geschlecht
- BMI
- Ethnische Zugehörigkeit
- Knochendichte

Untersucht wurden in der vorliegenden Studie, deren Beobachtungszeitraum ein Jahr war, 58 Patienten, die an Morbus Parkinson leiden. Entsprechende Studien über nicht an Morbus Parkinson erkrankte Personen wurden zum Vergleich herangezogen.

Ergebnis der Studie
Bei an Morbus Parkinson erkrankten Patienten ist die Häufigkeit einer Osteoporose-Erkrankung hoch. Sie übersteigt jedoch nicht das Risiko einer gleichaltrigen Kontrollgruppe.

Empfehlung vom Klinikzentrum Lindenallee
Das Klinikzentrum Lindenallee empfiehlt ein vorbeugendes Osteoporose-Screening für an der Morbus Parkinson Krankheit leidende Personen weiblichen Geschlechtes ab 50 Jahren. Für an der Morbus Parkinson Krankheit leidende Personen männlichen Geschlechtes empfiehlt die Klinik ein Screening ab einem Alter von 60 Jahren.
Das Klinikzentrum Lindenallee empfiehlt jüngeren Parkinson Patienten ein Osteoporose-Screening, bei einer vermehrten Fallneigung oder im Falle von aufgetretenen Frakturen ohne adäquates Trauma.

Die komplette Studie mitsamt den exakten Mess- und Beobachtungsergebnissen kann auf der Webseite vom Klinikzentrum Lindenallee eingesehen und heruntergeladen werden:
www.klinikzentrum-lindenallee.de

Unternehmensprofil:
Das Klinikzentrum Lindenallee im hessichen Bad Schwalbach ist eine anerkannte Rehabilitationsklinik mit den Fachbereichen Psychosomatik, Orthopädie und Neurologie. Zudem verfügt die Reha-Klinik über einen Spezialbereich für die Parkinson Krankheit (Morbus Parkinson), an dem neuste Methoden angewandt werden.

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