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Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ruft die Bevölkerung auf, mehr für sich zu tun!

Obwohl Krankheiten in der Bevölkerung immer häufiger und deren Behandlung immer teurer werden, ist Gesundheitsförderung weder für Staat, Krankenkassen noch für die Menschen ein wichtiges Thema, kritisiert heute der erste Vorsitzende des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. Plakative Lippenbekenntnisse und Marketingstrategien bestimmen leider den „Markt Gesundheitsförderung", so Müller weiter. Um den Weg aus diesem Dilemma zu finden, gründeten Experten am 18. Dezember 2006 das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik. Der gemeinnützige Verein möchte die Kräfte im Sinne der Gesundheitsförderung bündeln und ein ganzheitliches Konzept umsetzen. Eine effektive Gesundheitsförderung ist nur möglich, wenn verschiedene Disziplinen zusammenarbeiten. Daher fördert das Deutsche Kompetenzzentrum die Kooperation von Medizinern, Ernährungsexperten (Diätassistenten und Ernährungswissenschaftlern), Sporttrainern und Beratern für Entspannung und Verhaltensmodifikation. Nur so lässt sich ein ideales Konzept mit Medizin, Ernährungsweise, Bewegung und Entspannung/Wellness erreichen.

Das Gesundheitssystem steht vor dem Kosten-Kollaps und die Menschen vor dem gesundheitlichen Desaster. Krankheiten sind für den Menschen belastend, für die Gesellschaft abträglich und für das Gesundheitswesen zu teuer. Im Jahr 2006 lagen die Gesundheitsausgaben bei 245 Milliarden Euro (1). Damit wandert jeder zehnte Euro des Bruttoinlandsprodukts in die Gesundheit. Die Ausgaben für Prävention und Gesundheitsschutz liegen bei (nur) 9,3 Milliarden Euro (1). Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik schafft alltagstaugliche Konzepte für mehr Gesundheit in allen Bereichen. Diese berühren emotional und nicht, wie bisher, rein rational. Die Gesundheitsförderung ist nicht zuletzt daran gescheitert, dass den Menschen reines Wissen vermittelt wurde. Die Bevölkerung wird bisher vorwiegend mit Empfehlungen überfrachtet, die wenig mit ihrem Alltag zu tun haben. Die Gesundheitsförderung dreht sich meist um die Vermittlung von Fakten und nicht um Kenntnisse und Fähigkeiten des alltäglichen Lebens. Daher ist praktisch jeder einzelne Euro, der in die Gesundheitsförderung fließt, vergebens investiert. Der Vorstand des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik fordert keine Ausweitung der Mittel in diesem Bereich, sondern einen gezielten Einsatz und die Streichung von reinen Marketingmaßnahmen.

Zur Umsetzung dieser Ziele hat das Deutsche Kompetenzzentrum die Kampagne „Prominente pro Prävention" initiiert und den Deutschen Preis für Gesundheitsaufklärung „Prävenkules" ausgeschrieben. Daneben gibt der Verein Broschüren heraus, die kostenlos über die Homepage www.dkgd.de heruntergeladen werden können. Bei allen diesen Projekten ist es dem Verein wichtig, alltagsnah und umsetzungsfreundlich zu agieren. Im November 2008 veranstaltet das DKGD für Fachleute ein Seminar bei der Medica in Düsseldorf. Wir laden alle im Bereich der Gesundheitsförderung tätigen ein, uns bei unserem Ziel zu unterstützen, und die Mitgliedschaft zu beantragen, erklärt Sven-David Müller abschließend, denn nur gemeinsam können wir viel für die Gesundheit tun - nach dem DKGD-Motto „Du bist Deine Gesundheit!". Mehr Info: www.dkgd.de

Das Zentrum für Ernährungskommunikation, Diätberatung und Gesundheitspublizistik (ZEK) mit Sitz in Berlin-Charlottenburg widmet sich insbesondere dem Diät- und Ernährungscoaching und betreibt wissenschaftlich begründete publikumsorientierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Ernährung, Prävention, Diätetik und Gesundheit. Das ZEK ist ein Zusammenschluss von Ernährungswissenschaftlern, Medizinern, Diätassistenten sowie anderen Natur- und Geisteswissenschaftlern. Der Ernährungs- und Medizinpublizist Sven-David Müller leitet das ZEK.

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