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Zur Herstellung der neuen Beschichtungen gibt es zwei Wege: Die eine Route führt über wässrige PUR-Dispersionen, die andere über PUR-Lösungen. Die wasserbasierten Beschichtungen sind besonders hydrophil, während die lösemittelbasierten sich außerdem durch eine exzellente mechanische Stabilität (Nassfestigkeit) auszeichnen.
"Unser Ziel ist es, in den kommenden Monaten erste Handelsprodukte zur Beschichtung medizinischer Geräte anzubieten", sagt Dr. Michael Mager, im Bereich "Innovation and Business Creation" Leiter des Segments "Medical Coatings and Adhesives". Bereits jetzt stellt Bayer MaterialScience ausgewählten Kunden Muster der neuen PUR-Rohstoffe zur Verfügung. Die neuen Dispersionen und Lösungen können auf nahezu beliebige Weise auf medizinische Geräte oder Implantate aufgebracht werden, zum Beispiel durch Sprühen oder Tauchen. Die resultierenden Beschichtungen zeigten bei In-vitro-Tests gemäß DIN 10933-5 keine Zytotoxizität. "Die Studien zur Blutverträglichkeit verliefen ebenfalls wunschgemäß: Die Beschichtungen aktivierten die Blutgerinnungskaskade und Thrombozyten nur wenig", freut sich Köcher.
Über Bayer MaterialScience: Mit einem Umsatz von 10,4 Milliarden Euro im Jahr 2007 (fortzuführendes Geschäft) gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2007 etwa 15.400 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.
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