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»Auch vorbeugende Maßnahmen in den Herkunftsregionen wie die Stärkung des Rechtsbewusstseins bei Kindern, Familien und Gemeinden gegenüber jeder Form des Missbrauchs sind wichtige Instrumente zur Bekämpfung dieses Verbrechens«, erklärte Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher von terre des hommes Deutschland. Ein besonderes Augenmerk lege terre des hommes derzeit auf das südliche Afrika. Zwar konnte die Zusammenarbeit von staatlichen und nicht-staatlichen Stellen verbessert werden, doch habe insbesondere die Krise in Simbabwe das Problem des Kinderhandels verschärft. Auch im Nachbarland Mosambik mit seinen rund 1,6 Millionen Waisenkindern sei die Gefahr des Kinderhandels groß. Hier engagiere sich CAME, ein Netzwerk gegen Kinderhandel, das von terre des hommes unterstützt wird. »Wir freuen uns, dass diese Organisation für ihren Kampf gegen Kinderhandel am 26. Februar eine spezielle Würdigung des Menschenrechtspreises des Französischen Präsidenten erhält«, so Ramm. Wie wichtig dieses Thema sei, zeige ein kürzlich bekannt gewordener Fall, bei dem die mosambikanischen Behörden in der Provinz Manica einen Lastwagen mit 40 gehandelten Kindern gestoppt hätten.
Mitglieder der internationalen Föderation terre des hommes engagieren sich seit Jahren gegen den Handel mit Kindern. terre des hommes Deutschland startete im Jahr 2001 eine Kampagne, um auf diese Form der Ausbeutung von Kindern aufmerksam zu machen und Veränderungen zu bewirken.
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