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Mit diskreter Feder auf Tuchfühlung – Im Louis C. Jacob hält der erste Hotelschreiber Deutschlands seine Eindrücke fest

Hamburg, im März 2010. Mit einem feinen und einzigartigen Projekt hat das Hotel Louis C. Jacob fortan einen neuen „Gast“: seinen hauseigenen Hotelschreiber. Er ist der erste in Deutschland.Der ehemalige Chefredakteur verschiedener Printmedien und freie Autor Martin Lagoda beobachtet in der Hotelhalle, beim Frühstück, in der Küche oder auch im Bügelzimmer das Leben rund um das „Jacob“ mit seinen vielen Facetten. Seine Eindrücke hält er in feuilletonistischen und augenzwinkernden Episodentexten fest.

„Hotels und Restaurants haben schon immer einen besonderen Reiz auf mich ausgeübt, denn es sind Orte, an denen sich die Gäste für einen Moment wie zu Hause fühlen sollen und möchten, an denen sie manchmal einen Teil ihrer Privatsphäre offenbaren“, so der 57-jährige Lagoda. Besonders interessieren den Hamburger die vielen kleinen Szenen, die sich zwischen den Beteiligten ähnlich wie auf einer Theaterbühne abspielen. Auch die Begebenheiten hinter den Kulissen – die Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen des Personals – rückt der gelernte Hotelfachmann in den Fokus und stellt sie pointiert dar. Dass der persönliche Bereich der Gäste und der anderen Beteiligten dabei geschützt bleibt, ist für ihn selbstverständlich.

Durch seine berufliche Tätigkeit als Food-Journalist kennt und schätzt Lagoda das Traditionshaus an der Elbe. Hoteldirektor Jost Deitmar war zunächst skeptisch, ob das im „Jacob“ hochgeschützte Gut der Diskretion gewahrt bleibt. Martin Lagodas feinsinniger Umgang mit den Gegebenheiten überzeugte ihn jedoch: „Das facettenreiche Leben in einem Luxushotel fasziniert die Menschen immer wieder. Mit einem eigenen Autor lassen wir sie nun daran teilhaben.“

Ob die „farben- und lebensfrohen“ Essays einmal als Serie in ausgewählten Medien erscheinen, als Gute-Nacht-Geschichten auf den Kopfkissen der Gäste des Hotel Louis C. Jacob liegen oder als gebundenes Buch erscheinen, ist derzeit noch offen.

Die Zusammenarbeit mit Martin Lagoda zeigt die Verbundenheit des Hauses zu musischen Projekten. Seit Jahren engagiert sich das Hotel Louis C. Jacob in den verschiedensten künstlerischen Bereichen, von Malerei über Literatur bis zur klassischen Musik.

Zur Person:
Martin Lagoda, Jahrgang 1952, interessiert sich seit seiner frühen Jugend für kulinarische Themen und machte nach mehreren Jahren als Redakteur bei Tageszeitungen (Rheinische Post, Frankfurter Rundschau) sein Koch-Hobby zum Beruf: Er ging als Küchenredakteur zum Magazin „Der Feinschmecker“, unterstützte bei „Living at Home“ den Aufbau des Food-Ressorts und war Chefredakteur u. a. von „Essen + Trinken“. Während dieser Zeit wurde er auf Tim Mälzer aufmerksam und vermittelte den damals noch weitgehend unbekannten Koch an den TV-Sender VOX. Vor seiner journalistischen Karriere studierte der gelernte Hotelfachmann Pädagogik und arbeitete als Krankenpfleger sowie als Steward bei einer Fluggesellschaft. Derzeit arbeitet der in Gelsenkirchen geborene Lagoda als freier Autor für verschiedene Magazine und schreibt kulinarische Bücher (u.a. als Co-Autor mit Herbert Seckler „Strandküche – Die Rezepte der legendären Sansibar, 03/2010). Er lebt mit seiner Frau in Hamburg.

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