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„We, the Women“ - Kunstausstellung von Nahid Shahalimi

Die Ausstellung „We, the Women“ der international renommierten, afghanisch-stämmigen Künstlerin Nahid Shahalimi wird vom 25. März bis zum 25. April 2010 im ART at MUC, einer öffentlichen Galerie im Münchner Flughafen, Terminal 2, präsentiert.Die Ausstellung umfasst 22 moderne Kunstwerke: elf kraftvolle Frauenportraits sowie elf Werke, die sich fast sarkastisch mit reduzierten, plakativen Frauen-Klischees wie z.B. „Lips“, „Like a virgin“ und „Geisha“ auseinander setzen. Die Frauenportraits wurden inspiriert von starken und außergewöhnlichen weiblichen Persönlichkeiten: Von Audrey Hepburn über Julia Stegner, Nina Ruge, Suzanne von Borsody, Regina Ziegler, Gabriele Strehle, Patricia Riekel, Christiane Arp Dr. Dr. h.c. Manuela Schmid, Prof. Dr. Marion Kiechle bis hin zu Daniela Thoma. Die Kunstwerke, deren Mischtechnik aus Acryl, Wachs und Stoff eine taktile Oberfläche bilden, zeigen in ihrer Farbigkeit und Flächigkeit eine Anlehnung an die Pop-Art gepaart mit einer fast kubistischen Umsetzung. Mit ihrer eigenen Bildsprache schafft sie es auf eine besondere Art, einen ganzen Kosmos ausdrucksstarker Frauen wieder zu spiegeln. Fast meint man, in die Frauen hineinschauen zu können und doch umhüllt sie eine Aura des Geheimnisvollen. Die ausgestellten Kunstwerke stehen zu Preisen zwischen 3.500 und 5.500 Euro zum Verkauf. Die Einnahmen gehen zu 100 Prozent an UNICEF Deutschland.

„We, the Women“ – das Projekt
Die Kollektion „We, the Women“ bricht mit den Vorurteilen und Klischees der sogenannten „Perfect Woman“. Die elf portraitierten Frauen wurden für ihren Mut, ihre harte Arbeit und Willensstärke ausgewählt. Mit ihrem Wirken haben sie jeweils auf ihre Weise und in ihrem Bereich einen soliden Weg für das Standing der Frau in der heutigen Gesellschaft geebnet. Kommenden Generationen sind sie ein Symbol für weibliche Power und Motivation. Das Kunst-Projekt wird außerdem 2011 in Spanien und 2012 in Bombay, Indien zu sehen sein.

Die Künstlerin Nahid Shahalimi
Bereits mit 16 Jahren gewann Nahid Shahalimi einen lokalen Kunstwettbewerb. Inzwischen wird ihre zeitgenössische Kunst auf Einzelausstellungen international gezeigt. In ihren Bildern drückt sich die Intensität der Gefühlswelt aus: Freude, Trauer, Furcht, Wahnsinn oder Stolz bringt sie mit starken Licht- und Schattenkontrasten mit einer raffinierten Mischtechnik auf die Leinwand.

Shahalimi setzt sich mit ihrer Kunst immer auch für gesellschaftliche Belange ein. Sie unterstützt Projekte von UNICEF, Avicenna e.V. und HOFA (Hope Foundation for Women and Children of Afghanistan). Geboren in Kabul, Afghanistan, floh sie mit ihrer Familie 1985 vor den sowjetischen Truppen über Pakistan in die Freiheit nach Kanada. In Montreal fand sie eine neue Heimat, absolvierte ein Universitätsstudium der Politikwissenschaft und Bildenden Kunst. Heute lebt und arbeitet Nahid Shahalimi in München.

Website: www.nahidshahalimi.com

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