Blondine rockt Steve Vai, Joe Satriani & v.a.m. bei ambitionierten Extreme Arts WER IST DIE FRAU DIE STEVE VAI UND JOE SATRIANI ROCK? (Gen. Auszug ( Satchvai ) aus Rocktimes über Extreme Arts ( Patgirl works with Diezel VH4 Amplifications )

Satchvai Patgirl
TRIBUTE TO SATCHVAI:
... est das die beste Leadgitarristin von Deutschland?
WER IST DIE FRAU DIE STEVE VAI UND JOE SATRIANI ROCK?
Eine Lady, eine Lead-Gitarre und diverse Amps,
und das in einer von Männern dominierten Gitarrenwelt!
Eine Lady, die mit einer atemberaubenden Spieltechnik über die Saiten flitzt, wie ein Irrrwisch.Eine Lady, die sich sowohl im Rock, im Jazz, als auch im Blues wohlfühlt.
Eine Lady, die live schon mal zwei Stunden lang ihrem Publikum die volle Powerguitars-Breitseite im Stile von Robben Ford, Rory Gallagher oder Gary Moore präsentiert und dabei stimmlich (im Gegensatz zum vorliegenden, rein instrumentalen Album) genannten Herren sehr sehr nahe kommt (zu hören auf ihrer Homepage). Eine Lady, die Joe Satriani, Larry Carlton und Steve Vai covert und ihnen technisch in nichts nachsteht - das alles ist Patgirl"Tribute To Satchvai - so nennt sich ihre Scheibe, die mir vorliegt. Was assoziiert man mit dem Begriff: Satchvai? Na logo: Satriani und Vai, das liegt ja schließlich auch nahe. Dem Hörer erwarten also Cover-Songs der beiden Protagonisten, von deren Spiel die Dame bereits in jungen Jahren geprägt wurde. Aber auch Wishbone Ash und Michael Schenker stehen in ihrer Vita. Patgirl gibt acht Stücke von Joe Satriani und vier von Steve Vai zum Besten und das mit einer Virtuosität, dass einem schon nach den ersten Klängen Gänsehaut überkommt und unweigerlich die Kinnlade runterklappt. Natürlich versucht sie dabei die Qualität der Originale zu erreichen - oder aber sogar noch zu übertreffen. Ob das möglich ist? Why not - würde ich sagen, denn technisch ist die Frau absolut perfekt. Aber das kommt nicht von ungefähr, übt sie doch tagtäglich hart über mehrere Stunden, um an ihrer Spieltechnik zu feilen, denn sie ist ehrgeizig und hat sich ein hohes Ziel gesteckt: Ihr Vorbild ist niemand Geringeres als die Amerikanerin Jennifer Batten, die weltweit zu den besten E-Gitarrenspielern gehört und somit eine weibliche Ausnahme in dieser Männerdomäne ist. Nun, die zwölf Songs sind jedenfalls spieltechnisch über alle Zweifel erhaben und auch die Auswahl der Stücke ist hervorragend gelungen, zeigt sie doch die stilistische Bandbreite der Gitarristin. Außerdem wird nicht einfach nur wild darauf losgegniedelt um zu beweisen, wie perfekt man ist, hier überwiegt absolut das gefühlvolle Spiel. Ich bin schwer begeistert und hoffe, dass sich Patgirl in der Gitarren(Männer)welt tatsächlich durchsetzen kann. Verdient hat sie es auf jeden Fall. Und vielleicht schafft sie es ja ebenfalls, so wie ihr Vorbild Jennifer, eine Lead-Gitarristin ersten Ranges, mindestens in good ol Germany, zu werden. Sie ist auf dem besten Weg dorthin.»Heute wird cooler als früher vermarktet. Und am coolsten vermarktet man Mist� - es ist zu wünschen, dass sich das endlich mal ändert und Qualität Vorrang vor Quantität bzw. Mist hat! "
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SATCHVAI2FLY
... Patgirl - der neue weibliche Malmsteen? Nein, würde ich nicht sagen, denn damit täte ich der Dame wirklich unrecht. Sie ist nämlich keine rein-technische Fricklerin, auch wenn sie dem Guitar-Hero, was das Technische angeht, mit Sicherheit ebenbürtig ist. Sie kann nämlich mit viel Herz und Seele spielen, um Aufmerksamkeit zu erlangen und um zu erreichen, dass man ihrer Musik genussvoll lauscht. Patgirl hat sich in diesem Jahr viel vorgenommen: Zwei CDs sind in Arbeit, die kurz vor der Veröffentlichung stehen. Zum einen CD Satchvai 2 Fly, um die es in dieser Besprechung geht, und zum anderen Nature Goes Mountain, die ich demnächst ebenfalls unter die Lupe nehmen werde. Beschränken wir uns erst einmal auf ihr Album Satchvai 2 Fly, dass, wie es der Titel bereits vermuten lässt, Coverversionen von Steve Vai und Joe Satriani beeinhaltet. In meiner Rezension aus dem Jahre 2007 hatte ich Patgirl bereits ausführlich vorgestellt und in dem Zusammenhang ihr Debüt Tribute To Satchvai besprochen, von dem ich, das geb ich gerne zu, sehr angetan war. Bereits auf dieser Scheibe schon spielte Patgirl 12 Songs von Vai und Satriani, die beide ganz offensichtlich zu ihren Vorbildern gehören. Mit ihrer neuen Platte vollzieht die Gitarristen noch einmal einen ganzen Schub nach vorn. Sie hat sich reingekniet in die Songs, hat sich mit ihnen auseinander gesetzt - Note für Note, so dass man meinte, sie lebt die Stücke tatsächlich. Natürlich überträgt sich das unweigerlich auf den Zuhörer, man spürt ihre Freude und Leichtigkeit bei Summer Song, man fühlt Niedergeschlagenheit bei Crush Of Love, ja selbst die Faszination, die mit Chords Of Life ausgestrahlt wird, um nur einige Stücke zu nennen. Schwer beeindruckt hat mich aber das herrlich bluesige Brother, denn hier singt die Dame in einer dermaßen dunklen Tonlage, dass man stark ins Zweifeln kommt, ob da ein Mann oder eine Frau die Stimmbänder schwingt - stark! Bei Ceremony zeigt sie ihr technisches Können, man sieht regelrecht die Finger über die Saiten schweben, sie schrubbt und soliert, dass Satriani garantiert seine helle Freude daran hat. Und dann im Kontrast dazu das wunderbar gefühlvolle, mit einem bluesigem Anstrich versehene You Saved My Life, da leuchten die Augen der Rezensentin. Den Abschluss bildet das herrlich leichtfige Whispering A Prayer, ein würdiges Stück für ein würdiges Album.Patgirl meistert jede musikalische Klippe mit Leichtigkeit, egal ob es nun Rock, Blues, Fusion oder Metal ist, sie stolpert nicht, sondern fühlt sich in allen Stilen sehr wohl. Und ihr technisches Können ist eh über alle Zweifel erhaben, denn hart arbeitet sie"
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NATURE GOES MOUNTAIN:
... Und nun habe ich das Vergnügen, eine weitere Veröffentlichung der Gitarren-Heldin unter die musikalische Lupe zu nehmen. Eine Platte, die eine meiner Meinung nach völlig andere Seite Patgirls zeigt und das nicht nur, weil hier ihre wunderschöne rauchige Stimme öfters erklingt und mir einen Gänsehautschauer nach dem anderen über den Rücken jagt.
Während sie auf Satchvai 2 Fly ausschließlich Songs von Steve Vai und Joe Satriani einspielte, sind es nun Stücke vom Kaliber eines Gary Moore, Jimi Hendrix, Lee Ritenour oder
Rory Gallagher. Wobei natürlich weder Vai noch Satriani vergessen worden sind. Nun ja, ich geb es ganz offen zu, wenn es um das Covern von Stücken meiner Heroen wie
Led Zeppelin oder wie in diesem Fall Rory Gallagher geht, bin ich eher skeptisch. Deshalb gehört mein Interesse natürlich zuerst einmal Shadow Play, auch wenn es bereits Song Nr. 7 auf der Scheibe ist. Gallagher-Fans wissen, dass er nicht nur ein Meister seines Faches war, er verstand es, ausdrucksvoll und emotional zu spielen. Dazu passten seine Vocals, wie die berühmte Faust aufs Auge - Rory-like eben. Ich hätte nie gedacht, dass Patgirl es schafft, das berühmte Rory-Feeling rüberzubringen. Mal abgesehen davon, dass ihr Spiel eh über alle Zweifel erhaben ist - selbst die Soli stimmen aufs i-Tüpfelchen - auch der Gesang kommt verdammt nah an Gallagher ran. Im Gegensatz dazu der Opener, der mit Panflötenklängen eingeleitete und von einem Keyboard begleitete Johnny Boy von Gary Moore. Als die Gitarristin zu singen beginnt, hab ich dreimal hinhören müssen, ob es nicht doch Moore himself ist, der sie gesangsmig unterstützt. Und wenn man der Frau zuhört hat man das Gefühl, dass sie sich mit den Lyrics des Songs sehr gut identifizieren kann.
Umso brutaler wird man durchgeschüttelt, wenn sie What Hurts The Most von den Rascal Flatts zum Besten gibt und einem die Soli fast wütend um die Ohren haut. Da lernt man eine andere Patgirl kennen, eine, die sich im Leben durchbeißen muss und dabei schon so manch schlechte Erfahrung gesammelt hat. Egal ob Schmachtfetzen wie Gary Moores Still Got The Blues, das sich in Country-Gefilden tummelnde Ill Ty Anything von Amber Dotson oder auch das poppige The One And Only, die Frau zeigt sich auf Nature Goes Mountain jedenfalls von einer völlig neuen Seite, zumal wenn man ihre beiden ersten Scheiben kennt, wird einem das um so bewusster. Selbst mit jazzigen Stücken hat sie keinerlei Berührungsängste - so zu hören bei Bahia Funk (Lee Ritenour), Hut ab! Und nun: Düstere Keyboardklänge leiten das Intro ein und sofort weiß jeder, der sich in der Musikszene auch nur annähernd auskennt, es ist Brothers In Arms. Plötzlich, von zarter Hand gespielt, die ersten Gitarrenklänge, die von dunklen Vocals begleitet werden. Ab und zu hat man sogar das Gefühl, die Stimme bricht jeden Augenblick und Tränen rollen der Künstlerin beim Singen über die Wangen. Ich sage Euch, so wahr wie ich hier sitze - diese Version braucht sich in keinster Weise vor dem Original zu verstecken. Da kommen Emotionen bei mir hoch, wie ich sie selten bei einem Song erlebt habe. Natürlich höre ich auch schon die ersten Kritikerstimmen, die ihr vorwerfen, dass sie die Stücke so original wie möglich bringt, abkupfert oder was auch immer. Ich rate jedem: Befasst Euch näher mit ihren Platten, denn Patgirl zeigt, was man aus Werken von Steve Vai und Joe Satriani alles herausholen kann und wie man es das schafft. Covern ist nicht gleich covern und Nase rümpfen ist hier eh fehl am Platz. Zumal, Vanessa Mae macht es, Nigel Kennedy ebenso. "
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Besonders sei die Arbeit von Menschen hervorzuheben, die dafür sorgen damit der unvergessliche Rory Gallagher in unseren Herzen weiterlebt.
Patgirl spielt Rory Gallaghers Shadow Play
Rocktimes Redaktion / Chefredaktion Ilka Heiser
Bericht von UB. Nowotny LMG
Garmisch-Partenkirchen
Gen. Satchvai