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Staunen, Anfassen, lernen: Museen in ganz Deutschland

Das Museum lebt! Wer da noch an muffige Gewölbe mit alten Ölschinken oder mottenzerfressene Tierpräparate denkt, hat offenbar seit Jahren keinen dieser neuerwachten und -gegründeten Kulturtempel mehr betreten. Spektakuläre Neubauten, von einzelnen Enthusiasten zusammengetragene, nur scheinbar abseitige Sammlungen oder voll funktionsfähige Industrieanlagen aus vergangenen Tagen locken nicht nur an verregneten Wochenenden immer mehr Besucher an. Von Entdeckerlust und der bewusstseinserweiternden Wirkung des Staunens handelt das neue Internetportal www.Museumsfuehrer.info

Haben Sie Ihre Kinder schon einmal angeregt plappernd und mit schwarzen Händen an der Museumspforte vom Kindergeburtstag abgeholt? Oder bei Weltmusikklängen eine Nacht im www.museumsfuehrer.de/kleinere-museumsarten.html durchgetanzt? Einen Museumsbau noch ganz ohne Ausstellungsstücke bestaunt, wie das vor der Eröffnung des Jüdischen Museums von Daniel Libeskind im Jahr 2001 möglich war? Nein? Dann seien Ihnen zwei Empfehlungen ans Herz gelegt: Lassen Sie sich bei einer „langen Museumsnacht", wie sie in immer mehr deutschen Städten angeboten werden, im Shuttlebus von einem Museum zum anderen kutschieren (Sie werden staunen, wie viele es sind!) oder beginnen Sie Ihre Entdeckungsreise mit der Maus in der Hand unter www.Museumsfuehrer.info.

Im Zeitalter von Fernsehen und Internet wird das Erleben im Hier und Jetzt neu entdeckt. Im Museum von heute wird man nicht von mürrischen Aufsehern ferngehalten: „Anfassen verboten!" Im Gegenteil: Handfest zugepackt wird (nicht nur) im Museum für Arbeit in Hamburg, wo Kinder an der historischen Drahtstiftpresse unter Anleitung „Nägel mit Köpfen" machen oder mit selbstgeprägten und -emaillierten Medaillen nach Hause gehen. Durch Mark und Bein gehen ebenso Führungen im Steinbruchmuseum Häslich (bei Kamenz, nahe Dresden), wo Besucher Zeugen von Steinspaltmaschinen in Aktion und anderen Giganten des Granitabbaus werden. Die Liste ließe sich schier endlos fortsetzen, von zeitgenössischer Kunst über Beerdigungskultur gestern und heute bis hin zur Vogelexkursion, bei der das Naturkundemuseum Wiesbaden samt Besuchern auf Ortstermin in der Botanik kauert.

Aber auch die „Neuen Medien" und die „Wunderkammern" mit ihren Schätzen und Memorabilien aus anderen Ländern und Zeiten gehen im Museum der Gegenwart befruchtende Allianzen ein. Da kann man zwischen Jahrtausende alten Statuen das Leben Siddharta Gautamas („Buddha") in einer virtuellen Zeitreise am Computer nachverfolgen oder erlebt im Astronautensessel des Planetariums eine Sonnenfinsternis über der Sahara.

All diese Wunder warten darauf, entdeckt zu werden. Museumsfuehrer.info listet sie alle auf, sortiert nach Sparten wie „Technik", „Kulturgeschichte" oder „Gedenkstätten berühmter Persönlichkeiten". Die Eingabe von Ort oder Postleitzahl erleichtert die Suche in der Nähe von zu Hause oder dem Urlaubsort. Informativ und spannend beschrieben sind auch die Geschichte des Museums vom Kuriositätenkabinett bis heute oder die Liste der spektakulärsten Museumsdiebstähle aller Zeiten.

Allen Eltern sei zum Schluss noch ein Content-Element von Museumsfuehrer.info ans Herz gelegt: „7 Gründe, warum Sie mit Ihrem Kind ins Museum gehen sollten". Dem ist nichts hinzuzufügen. Action!

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