nächster Artikel | vorheriger Artikel
Großer Andrang in der Pressekonferenz als Geschäftsführer Klaus Allofs gemeinsam mit den Aufsichtsratsvorsitzenden Willi Lemke und Hubertus Hess-Grunewald den Vertrag unterzeichnete.Bei Werders Aufsichtsratsvorsitzenden war aber auch ein bisschen Erleichterung dabei, dass diese wichtige Werder-Personalie geklärt ist. "Ich hatte keine Angst, aber zwischendurch ein bisschen Sorge, dass ich eine Enttäuschung erleben könnte. Ich wäre schon sehr traurig gewesen, wenn Klaus uns in Richtung eines Mitbewerbers verlassen hätte", so Lemke, der damit auf das öffentliche Werben des FC Bayern anspielte. Die Bedenken konnte Klaus Allofs mit seiner Unterschrift zerstreuen. Aber er machte auch deutlich, dass die Bindung zu den Grün-Weißen einfach viel zu stark ist, um mit anderen Bewerbern ernsthaft zu flirten. "Mir ist klar, dass ich hier einen Job habe, der so interessant und selten ist, dass ihn auch viele andere gerne hätten. Wir haben zwar in den vergangenen Jahren viel gewonnen, aber ich spüre, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Ich habe nicht das Gefühl, dass es nicht noch schöner werden kann."
Doch Allofs ist schon zu lange im Geschäft, um nicht zu wissen, dass viel Arbeit auf ihn und seine Geschäftsführer-Kollegen zukommt. "Es ist schon eine große Herausforderung, unsere Stellung zu festigen. Dafür müssen wir nicht nur unseren Kader, sondern auch unsere Infrastruktur immer weiter entwickeln. Wir werden weiter versuchen, unsere Einnahmesituation zu verbessern und das Geld in den Fußball zu stecken. Das heißt aber nicht, dass wir in anderen Größenordnungen investieren werden, dass es die teuersten Spieler sein müssen, sondern wir schauen weiter nach den bestmöglichen. Wir wollen aber auch künftig Spieler verpflichten, die unserem Publikum Spaß machen." Mit seinen Ausführungen machte Allofs deutlich, dass er sich auf die Umsetzung dieser hohen Ziele freut: "Ich gehe wie meine anderen Geschäftsführer-Kollegen hoch motiviert an die Arbeit."
Aber auch ganz privat freut sich Allofs über den Verbleib in der Hansestadt. "Ich hatte immer das Glück in tollen Städten arbeiten zu dürfen und Bremen gehört dazu. Ich fühle mich hier sehr wohl und spüre hier eine hohe Lebensqualität", so der Geschäftsführer, der sich am Abend noch ein Glas Champagner auf den Vertragsabschluss genehmigen wollte.
Außer im Hause Allofs werden vielleicht auch woanders die Sektkorken knallen. Die Freude über die weitere Zusammenarbeit war auch bei Thomas Schaaf groß: "Klaus hat mich heute Mittag über seine Entscheidung unterrichtet. Es ist ein guter Tag für ihn und ein guter Tag für Werder Bremen. Er hat hier fantastische Arbeit geleistet. Er ist für mich ein hervorragender Partner."
nächster Artikel | vorheriger Artikel
|
Übernehmen Sie einfach den untenstehenden permanten Link zur Pressemeldung und bauen ihn in Ihre Webseite ein: |