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Magath: „Simunek ist derzeit das größte tschechische Talent“

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat am heutigen Dienstag, 14. August, Jan Simunek vom tschechischen Erstligisten AC Sparta Prag offiziell als Neuzugang vorgestellt.

Auf einer Pressekonferenz sagte VfL-Cheftrainer Felix Magath: „Jan ist momentan das größte Talent im tschechischen Fußball. Durch den Ausfall von Ricardo Costa hatten wir für die Position des Innenverteidigers aktuell Bedarf. Ich bin überzeugt, dass Jan Simunek sich zu einem Topspieler in Europa entwickeln wird.“

Der 20-Jährige, der am heutigen Dienstag die Einladung für ein U21-Freundschaftsspiel in Schottland erhielt (21. August), hatte am gestrigen Montag einen Vierjahresvertrag unterzeichnet und am Dienstag Vormittag erstmals am Mannschaftstraining teilgenommen. „Es ist alles sehr schnell gegangen. Ich muss mich erst noch an den neuen Rhythmus gewöhnen. Ich wollte sehr gerne nach Deutschland, die Bundesliga ist für mich eine große Herausforderung, ein nächster Schritt in meiner Karriere. Ich möchte beim VfL eine bestmögliche Leistung bringen“, so der tschechische U20-Vizeweltmeister, der gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Karolin nach Wolfsburg kommen wird. Beim VfL erhält er das Trikot mit der Nummer 6.

Der Kontakt zu Sparta Prag war am Rande des Freundschaftsspiels zwischen dem VfL und dem tschechischen Partnerverein Mlada Boleslav zustande (22. Juli) gekommen.

„Josué ist laufstark und aggressiv im Zweikampfverhalten“

Am Vormittag hatte der VfL bereits die Verpflichtung des brasilianischen Nationalspielers Josué bekannt gegeben. „Er ist laufstark, aggressiv im Zweikampfverhalten und spielt auf seiner Position sehr strategisch. Er ist genau der Spieler, den wir brauchen. Er ist mit seiner Erfahrung ein Spieler, der die jungen Spieler führen kann.“ Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler wird am kommenden Donnerstag, 16. August, in Wolfsburg erwartet und wird dann die sportmedizinische Untersuchung absolvieren.

Ob Simunek und Josué bereits am kommenden Samstag, 18. August, im Bundesligaspiel beim MSV Duisburg zum Einsatz kommen, ist noch unklar. „Wir werden jetzt nichts über das Knie brechen. Die Spieler müssen eine große Umstellung verarbeiten, es ist keine Hast angesagt. Es wird sich zeigen, ob wir einen der beiden mit nach Duisburg nehmen werden“, so Magath.

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