nächster Artikel | vorheriger Artikel
Am 3. Juli wird der Rat der EZB, der über die Höhe der Leitzinsen entscheidet, zu seiner nächsten Sitzung zusammenkommen. Nach der vorigen Ratssitzung vom 5. Juni hatte die Zentralbank bereits eine bevorstehende Straffung der Geldpolitik signalisiert.
Im Interview bekräftigte Tumpel-Gugerell, dass weder die abflauende Konjunktur noch die Finanzmarktkrise die EZB daran hinderten, die Zinsen anzuheben. „Wir sehen eine vorübergehende Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, aber keinen nachhaltigen Wachstumseinbruch. Das gilt für das Euro-Gebiet, aber auch für die USA. Im Verlauf des nächsten Jahres sollte eine Normalisierung eintreten." Auch eine Kreditklemme gebe es im Euro-Land nicht.
Das EZB-Direktoriumsmitglied forderte die Regierungen wichtiger Schwellenländer auf, mehr für die Eindämmung der Inflation zu tun. Das würde auch helfen, die Preissteigerung im Euro-Gebiet zu dämpfen. So gebe es in China intensive Bemühungen gegenzusteuern und die chinesische Währung aufwerten zu lassen. „Wir würden uns noch mehr sichtbare Schritte wünschen", sagte Tumpel-Gugerell.
nächster Artikel | vorheriger Artikel
|
Übernehmen Sie einfach den untenstehenden permanten Link zur Pressemeldung und bauen ihn in Ihre Webseite ein: |