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Mit dem gezielten Ausbau des Hochtechnologie-Sektors verfolgt das Bundesland Bremen das Ziel, bis zum Jahr 2010 zu den zehn wichtigsten Technologiestandorten in Deutschland zu gehören. Dazu Jörg Kastendiek, Senator für Wirtschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen: "Dank der erstklassigen Universitäten, Hochschulen und Unternehmen haben wir in den vergangenen Jahren unsere Kompetenz im Bereich der Forschung und Entwicklung neuer IT-Lösungen deutlich ausgebaut. Unser diesjähriger CeBIT-Auftritt zeigt diese Kompetenzen und das breite Spektrum des Bundeslandes Bremen in diesem Bereich."
Die Ergebnisse der Bremer Forschungsarbeiten können von den Messebesuchern nicht nur bestaunt, sondern auch vor Ort ausprobiert werden. Dazu gehört der Demonstrator "Hot Wire", ein Praxistest für Wearable Computing-Technologien aus dem Bremer Mobile Research Center (MRC), und der "PointScreen" vom Fraunhofer Institut. Letzterer ist eine interaktive Projektionsfläche, die es den Nutzern ermöglicht, den Computer allein mit Gesten zu steuern und durch bloßes Zeigen zu navigieren.
Dabei wird ein schwaches elektronisches Feld um den Benutzer aufgebaut, über welches das System die Gesten und damit die Anweisungen für die Bildschirmbedienung berechnet. Der "Hot Wire" ist ein wissenschaftliches Testgerät des Bremer Mobile Research Centers, um die Benutzerfreundlichkeit von neuen mobilen Ein- und Ausgabemedien zu testen. Beispielsweise können so Datenhandschuhe in simulierten Arbeitssituationen auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft werden.
Organisiert wird der Messeauftritt im Auftrag des Senators für Wirtschaft und Häfen von den Wirtschaftsförderern der BIG Bremen gemeinsam mit der BIS Wirtschaftsförderung Bremerhaven. "Der Messeauftritt auf der CeBIT ist für unsere Mitaussteller eine gute Plattform, um ihre Produkte und Dienstleistungen einem breiten Publikum zu präsentieren und neue Kunden oder Partner zu gewinnen", so Ulrich Keller, Vorsitzender der Geschäftsführung der BIG Bremen.
Die Hansestadt präsentiert sich auf der CeBIT als "Mobile City Bremen". Unter diesem Dach bündelt und fördert Bremen Forschung, Entwicklung, Test und Vermarktung mobiler Produkte und Dienstleistungen. Das Angebot reicht von Forschungseinrichtungen wie dem Mobile Research Center bis zu Unternehmensnetzwerken wie der Mobile Solution Group, in der rund 40 lokale Unternehmen mit Spezialisierungen im Bereich mobiler Technologien organisiert sind. Auch über die Landesgrenzen hinaus wird in der Mobile City Bremen an neuen mobilen Lösungen geforscht - gemeinsam mit renommierten Kooperationspartnern wie Microsoft, T-Mobile, E-Plus und Fujitsu Siemens Computers.
Bremerhaven stellt auf der CeBIT unter anderem den t.i.m.e.Port III vor: ein modernes Technologiezentrum direkt am Neuen Hafen. Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Bauabschnitte mit insgesamt 3.200 Quadratmetern - beide sind zu 100 Prozent vermietet - entsteht aktuell der t.i.m.e.Port III mit weiteren 2.400 Quadratmetern. Hier finden Unternehmen der Telekommunikations-, IT-, Multimedia- und Entertainmentbranche optimale Rahmenbedingungen vor.
Der Gemeinschaftsstand wird am 16. März mit dem Bremen-Tag und dem Empfang durch Bremens Senator für Wirtschaft und Häfen, Jörg Kastendiek, eröffnet. Weitere Highlights des begleitenden Messeprogrammms sind die Veranstaltung "i2b CeBIT-Special" am Abend der Eröffnung sowie der von der Mobile City Bremen und dem Branchenverband BITKOM veranstaltete "Innovators' Pitch". Dabei werden am 19. März 2007 Erfolg versprechende Konzepte aus den Bereichen "Mobile Content" und "Digital Life" von einer hochkarätig besetzten Fachjury prämiert.
Wichtige Termine im Überblick:
16. März 2007: Bremen-Tag auf dem CeBIT-Stand vom Bundesland Bremen
19. März 2007
Mehr Informationen zur IT-Kompetenz der Standorte Bremen und Bremerhaven unter:
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