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Webdienst kennt das menschliche Hirn Wo guckt der Betrachter einer Internetseite zuerst hin? Was weckt sein Interesse? Welchen Weg geht der Lesefluss? Bislang ist die Aufmerksamkeit eines Lesers mit der Eye-Tracking-Methode bestimmt worden. Das Institut für Kognitionswissenschaften/Neurobiopsychologie der Universität Osnabrück stellt auf der CeBIT 2008 einen Webdienst vor, der diese Methode ablösen soll. 'Good Gaze'sagt die menschliche Aufmerksamkeit bei der Nutzung von Internetseiten voraus und stützt sich auf eine besonders effiziente Modellierung komplexer Gehirnprozesse, die auf neurowissenschaftlichen Studien basiert.

Innerhalb weniger Sekunden werden so die aufmerksamkeitsstärksten und -schwächsten Bereiche einer Webseite, Werbeanzeige oder Benutzeroberfläche bestimmt. Die Vorteile gegenüber der Eye-Tracking-Methode liegen auf der Hand: Statt vielleicht mehrere Wochen auf die Ergebnisse einer Studie zu warten, lassen sich Analysen direkt in den Designprozess integrieren und ermöglichen eine stetige Performance-Evaluation bereits in den ersten Entwurfsphasen einer Werbekampagne oder einer Benutzeroberfläche.

Universität Osnabrück, Inst. für Kognitionswissenschaften Halle 9, Stand B22 Ansprechpartner für die Presse: Johannes Steger Tel.: +49 (0)541/969-3385, Fax: +49 (0)541/969-2596 E-Mail: info@goodgaze.com, Internet: www.goodgaze.com

Intelligenter Arbeitsplatz denkt mit 'Nepomuk'denkt mit: So heißt die Open-Source-Softwarelösung für Personal-Information-Management auf Basis von Semantic-Web-Technologie, die das Forschungszentrum L3S als CeBIT-Neuheit präsentiert. Unter Nutzung moderner Semantic-Web- und Information-Retrieval-Technologie wird der persönliche Arbeitsplatz am PC in einen intelligenten Arbeitsplatz für den professionellen und den privaten Nutzer verwandelt, in einen sogenannten 'Semantic Desktop".

Hierzu werden automatisch Informationen aus Dokumenten aller Art wie etwa E-Mails, Briefe und Berichte extrahiert und semantisch miteinander verknüpft, wodurch eine umfangreiche Wissensbasis entsteht. Diese Basis wiederum soll die Suche nach persönlichen Informationen über die Grenzen von Anwendungen hinweg erheblich vereinfachen. Außerdem wird eine Vernetzung mit den persönlichen Arbeitsplätzen von Kollegen unterstützt - das ermöglicht eine verbesserte Zusammenarbeit.

Universität Hannover Forschungszentrum L3S Halle 9, Stand B22 Ansprechpartner für die Presse: Dr. Uwe Thaden Tel.: +49 (0)511/76217713, Fax: +49 (0)511/76217779 E-Mail: thaden@L3S.de, Internet: L3S.de

Software hat den Betrachter voll im Blick Alles im Blick: Mittels Eye Tracking erkennt der Computer - vorausgesetzt er ist mit der entsprechenden Hard- und Software ausgestattet - wo der Blick des Nutzers hängen bleibt oder auch, was ihn gar nicht interessiert. Die Toleranz, wie viel sich der Betrachter bewegen darf und in welchem Winkel eine Messung noch stattfinden kann, ist ganz unterschiedlich. Mit der neuen Technologie des CeBIT-Ausstellers Tobii Technology GmbH kann nahezu jeder PC mit der Eye-Tracking-Methode arbeiten. Die Software fügt sich nahtlos in die PC-Umgebung ein und erlaubt dem Nutzer einen hohen Bewegungsgrad.

So gehen keine Daten verloren, und eine akkurate Messung des Blicks sowie der Kopfbewegung oder der Pupillengröße kann erfolgen. Die Methode wird nicht nur in medizinischen oder neurologischen Bereichen und bei Spielen eingesetzt. Sie dient auch dem Marketing oder der Automobilindustrie.

Tobii Technology GmbH Halle 9, Stand B10 Ansprechpartner für die Presse: Nicolas Pezzarossa Tel.: +49(0)69/2475034-0, Fax: +49 (0)69/2475034-29 E-Mail: nicolas.pezzarossa@tobii.com, Internet: www.tobii.com

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