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Deutschland: Und sie lohnt sich doch! Riestern ist auch und gerade für Geringverdiener wichtig

In jüngster Vergangenheit hat es eine breite Medienberichterstattung darüber gegeben, dass sich die Riester-Rente für Geringverdiener nicht lohne, weil die zu erwartenden Rentenansprüche dieser Personengruppe unterhalb des ohnehin staatlich garantierten Grundsicherungsniveaus lägen. Eine Studie von Allianz Dresdner Economic Research zeigt nun, dass sich die notwendige Anzahl der Beitragsjahre zur Erreichung einer Rente in Höhe des Grundsicherungsniveaus (Mindestbeitragszeit) signifikant reduzieren lässt, wenn zur gesetzlichen Rente noch zusätzlich eine Riester-Rente abgeschlossen wird. Dabei ist die Reduktion der Mindestbeitragszeit umso größer, je geringer das Einkommen ist. Die Riester-Rente lohnt sich also besonders für Geringverdiener. Die Studie untermauert auch das Argument, dass die staatliche Förderung die Riester-Rente zu einem äußerst attraktiven Altersvorsorgeprodukt insbesondere für Geringverdiener und Familien mit Kindern macht, indem erstmalig die durchschnittliche Rendite der Riester-Rente für Personen verschiedener Geburtsjahrgänge in Abhängigkeit vom Einkommen und Familienstatus berechnet wird.

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