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Bis zu 200 der genossenschaftlichen Geldinstitute haben teilweise erhebliche Teile ihres Anlagevermögens in den 2001 aufgelegten „ABS-Invest" der Union Investment gesteckt. Der auf verbriefte Kredite in den USA und Europa spezialisierte Fonds, der europaweit vertrieben wurde, hat ein Volumen von rund einer Milliarde Euro. Der Handel mit den Anteilen des Fonds wurde Ende Juli vergangenes Jahres infolge der weltweiten Finanzkrise eingestellt.
Während die deutschen Kunden die Schließung des Fonds offenbar hinnahmen, wollen einige italienische Investoren per Anwalt dagegen vorgehen. Sie verlangen die Rückzahlung ihrer Anteile. Dem ABS-Invest droht nach Informationen von manager magazin deshalb die Liquidierung, was Union Investment zurückweist. Angesichts der aktuellen Lage auf den Kapitalmärkten dürfte ein Zwangsverkauf des Fondsvermögens Kursverluste von bis zu 60 Prozent verursachen; der Fonds könnte somit rund 600 Millionen Euro verlieren. Viele Volksbanken haben ihre Fondsanteile bisher erst um rund 5 Prozent wertberichtigt.
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