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ostbank Studie: Private Altersvorsorge statt Urlaub

Um ihre private Altersvorsorge aufstocken zu können, sind 44 Prozent der Berufstätigen in Deutschland bereit, beim Urlaub zu sparen. Dies ist das Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Untersuchung des Instituts Allensbach im Auftrag der Postbank. In einer gleich lautenden Vorjahresbefragung lag die Bereitschaft demgegenüber bei erst 37 Prozent.

Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den Alters- und Berufsgruppen sowie West- und Ostdeutschland. Mit nur 30 Prozent ist die Sparbereitschaft beim Urlaub unter den in Ostdeutschland Berufstätigen weit geringer als mit 47 Prozent bei denen in Westdeutschland.

Auch innerhalb der verschiedenen Altersgruppen gibt es große Abweichungen. So wollen nur 32 Prozent der über 50-Jährigen auf Urlaub verzichten. Von den 30- bis 49-jährigen Berufstätigen sagen dies dagegen 49 Prozent und immerhin auch 41 Prozent der 16- bis 29-Jährigen.

Interessant zudem: Arbeiter gehören zu der Berufsgruppe, die mit 50 Prozent am stärksten zum Sparen beim Urlaub bereit ist. Angestellte geben dies zu 44 Prozent an, Selbstständige zu 37 Prozent und Beamte mit nur 30 Prozent.

Deutsche wollen Geld aus privater Altersvorsorge fürs Reisen nutzen

Wie "heilig" den Deutschen der Urlaub ist, macht die Postbank-Studie ebenfalls deutlich: Auf die Frage, für was die Einkünfte aus einer privaten Altersvorsorge später verwendet werden sollen, stehen Reisen hinter dem allgemeinen Ziel, den Lebensstandard zu halten, mit 47 Prozent Nennung unter allen Berufstätigen ganz oben auf der Liste. Erst weit dahinter rangieren Ziele wie Wohnungsrenovierung (21 Prozent), Unterstützung von Kindern im Studium (17 Prozent) oder von anderen Familienangehörigen (15 Prozent).

Interessantes Detail: Gegenüber der Vorjahresbefragung stieg die Nennung von Reisen als Verwendungsziel für Geld aus einer privaten Altervorsorge von 37 Prozent auf nunmehr 47 Prozent - und damit stärker in der Gunst der Berufstätigen als jede andere Verwendungsform.

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