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Energiekosten belasten private Haushalte
Für Energie mussten die deutschen Haushalte auch im Jahr 2007 tief in die Taschen greifen. Insgesamt zahlten sie für Strom, Heizöl, Erdgas und Kraftstoffe gut 100 Milliarden Euro. Das sind vier Prozent weniger als im Jahr 2006, was auf den
geringeren Heizverbrauch im milden Winter Anfang 2007 zurückzuführen ist. Die monatlichen Energieausgaben eines Privathaushalts beliefen sich im Jahr 2007 auf durchschnittlich 210 Euro. Im Jahr 1998 waren es erst 155 Euro. In einem Zeitraum von zehn
Jahren stiegen die durchschnittlichen Monatsausgaben für Energie also um 35,5 Prozent. Maßgeblich daran beteiligt war der Preisanstieg bei Erdgas, der sich trotz der Marktliberalisierung im Jahr 1998 fast verdoppelte. Energiekosten belasten die
Konsumausgaben der Haushalte in Deutschland mit einem Anteil von über sieben Prozent.
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