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Genfer Automobilsalon 2008
Volkswagen wird in Genf ein
Modellfeuerwerk mit sieben internationalen Premieren zünden. Als Messe-
Highlight steht dabei der Scirocco im Rampenlicht - ein komplett neu
entwickelter Allround-Sportwagen. Am Lac Léman debütiert zudem der Golf
TDI Hybrid; die Studie verbraucht lediglich 3,4 Liter Diesel auf 100
Kilometern. Einen Technologiesprung in Sachen Erdgasantrieb stellt die
Weltpremiere des 150 PS starken Passat Variant TSI EcoFuel dar. Ebenfalls
als Weltpremieren präsentiert Volkswagen den extrem sparsamen Sharan
BlueMotion (6,2 Liter Verbrauch) und den allradgetriebenen Golf Variant
4Motion. Darüber hinaus zum ersten Mal auf europäischem Boden zu sehen:
der Passat CC.
Die erste Generation des Scirocco wurde vor 34 Jahren ebenfalls in Genf der
Weltöffentlichkeit präsentiert. Jetzt feiert Volkswagen das Comeback des
legendären Zweitürers. Dank seines lang gestreckten Daches bietet er vier
Erwachsenen Platz und ist damit der Sportwagen für jeden Tag des Jahres.
Angetrieben wird der Scirocco von vier ebenso drehmomentstarken wie spar-
samen TDI- und TSI-Motoren. Ihr Leistungsspektrum liegt zwischen 90 kW / 122
PS und 147 kW / 200 PS. Den neuen Sportwagen wird es mit zahlreichen
innovativen Technologien wie etwa einer adaptiven Fahrwerksregelung geben.
Mit dem Golf TDI Hybrid demonstriert Volkswagen, welches Potential die
Kombination aus Hightech-Diesel, E-Motor und 7-Gang-DSG bietet. Die weltweit
erstmals auf dem Genfer Automobilsalon gezeigte Studie verbraucht lediglich 3,4
Liter Diesel auf 100 Kilometern. Als leistungsfähiger Vollhybrid konzipiert,
beherrscht der Golf TDI Hybrid sowohl den reinen Verbrennungs- als auch den
Mischbetrieb - also die kraftvolle und sparsame Kombination aus TDI- und E-
Motor. Ebenso möglich: die emissionsfreie Fahrt im E-Betrieb. Die
Kraftübertragung an die Vorderachse managt ein 7-Gang-DSG. In der Stadt
schaltet eine Start/Stopp-Automatik bei Standphasen zudem automatisch den
Turbodiesel aus.Mit dem erstmals in Genf gezeigten Passat Variant TSI EcoFuel beginnt eine neue
Ära erdgasbetriebener Autos. Hintergrund: Bislang hält sich das Temperament
von Pkw, die mit ebenso umweltfreundlichem wie wirtschaftlichem Erdgas
angetrieben werden, eher in Grenzen. Der Passat macht damit dank seines 110
kW / 150 PS starken TSI-Motors endgültig Schluss. Dennoch begnügt sich der
weltweit erste für den Gasbetrieb konfektionierte Turbo-Direkteinspritzer im Passat
mit lediglich 5,2 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometern. Die Markteinführung des
Passat und Passat Variant TSI EcoFuel wird gegen Ende des Jahres erfolgen.
Volkswagen setzt auch 2008 seine BlueMotion-Offensive fort. Neuestes Modell:
der als Weltpremiere in Genf gezeigte Sharan BlueMotion. Durchschnitts-
verbrauch: extrem niedrige 6,2 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Damit verbraucht
der Sharan BlueMotion 0,7 Liter weniger Kraftstoff als das „konventionelle" Modell.
Analog dazu sinkt die CO2-Emission von 177 g/km auf 159 g/km. Für einen
siebensitzigen Van mit bis zu 2.610 Liter Ladevolumen und einem zulässigen
Gesamtgewicht von 2.510 Kilogramm sind das erstklassige Werte. Angetrieben
wird der Volkswagen von einem 103 kW / 140 PS starken TDI mit Dieselpartikel-
filter (DPF). Das BlueMotion-Paket wird in Verbindung mit den Ausstattungslinien
Trendline und Comfortline verfügbar sein. Der Auslieferungsstart ist für den
Sommer dieses Jahres geplant.
Ab sofort offeriert Volkswagen den Golf Variant auch mit permanentem
Allradantrieb. Im Extremfall können bis zu 100 Prozent der Antriebskraft an die
Hinterräder übertragen werden. Damit bietet der Golf Variant TDI 4Motion selbst
unter widrigsten Bedingungen bestmöglichen Grip. Gekoppelt ist das 4Motion-
System an einen sparsamen und drehmomentstarken TDI mit 77 KW / 105 PS.
Der Golf Variant TDI 4Motion beschleunigt aus dem Stand heraus in 12,9
Sekunden auf 100 km/h, ist 185 km/h schnell und verbraucht lediglich 6,0 Liter
Diesel auf 100 Kilometern. Interessant für alle Gespannfahrer: Bis zwölf Prozent
Steigung darf der Golf Variant TDI 4Motion 1.500 Kilo und damit 100 Kilo mehr als
sein frontgetriebenes Pendant an den Haken nehmen.
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