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Aquaplaninggefahr bei Sommergewittern

Reifenkontrolle ist unabdingbarIm Winter ist sich wohl jeder Autofahrer der möglichen Rutschgefahr bewusst, im Sommer werden riskante Situationen jedoch häufig unterschätzt. Das Fahrzeugportal www.auto.de erläutert, welche wichtigen Punkte Fahrzeughalter zu ihrer eigenen Sicherheit beachten sollten und wie sie das Risiko von Aquaplaning verringern können.

Als Wasserglätte beziehungsweise Aquaplaning wird die Rutschgefahr bei Nässe auf der Fahrbahn bezeichnet. Für diesen Umstand kann es zahlreiche Gründe geben, meist ist jedoch die Qualität der Reifen (http://www.auto.de/reifen/ratgeber/lexikon-1001 ) ausschlaggebend. Besonders wenn in kürzester Zeit große Wassermassen niedergehen, entsteht die Gefahr, dass Fahrzeuge auf dem Wasserfilm rutschen, der sich auf den Straßen bildet. Dann hilft selbst die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern wenig. Damit Autofahrer für derartige Situationen vorbereitet sind, empfehlen Experten eine regelmäßige Kontrolle der Reifen – insbesondere der Sommerreifen, denn in der Regel liegt das Hauptaugenmerk auf der Winterausrüstung. Es empfiehlt sich eine Reifenprofiltiefe von etwa drei Millimetern, da das Fahrzeug damit besseren Halt findet und Wasser effektiver verdrängt wird. Zudem weist der Automobilclub von Deutschland (AvD) darauf hin, dass auf die Qualität der Reifen zu achten ist. Er rät von billigen Reifen ab, da diese oft deutlich schlechtere Fahrbedingungen schaffen und sich dadurch der Bremsweg verlängern kann. Das Alter des Reifens ist ebenfalls entscheidend für seine Griffigkeit, so kann etwa die Rutschgefahr aufgrund hoher Porosität deutlich zunehmen.

Das Zusatzschild „Bei Nässe“ kennzeichnet Strecken, auf denen bei Nässe erhöhte Aufmerksamkeit geboten ist und spezielle Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten. „Nässe“ liegt dann vor, wenn die Fahrbahn gänzlich mit Wasser bedeckt ist.

Weitere Informationen:
http://www.auto.de/magazin/showArticle/article/43146/Ratgeber-Aquaplaning-droht-schon-bei-60-km-h

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