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MOST150 für sicherheitskritische Anwendungen

Einbindung von Fahrerassistenz-Systemen in das MOST® NetzwerkKarlsruhe, 23. März 2010 - Die MOST Cooperation begrüßt die neuesten Forschungsresultate, die belegen, dass MOST150 die Technologie bereitstellt, um sicherheitskritische Applikationen zu unterstützen. Damit steht MOST150 als mögliches Netzwerk für Fahrerassistenz-Systeme zur Verfügung. Mit der Erweiterung für die stark wachsende Domäne der Fahrerassistenz komplettiert die neueste MOST Technologie die Verbindung der Haupteinsatzbereiche der Anwendungen im Auto: Entertainment, Information, Mobile Connectivity und Connected Services. "MOST ist dabei, die Grenzen des Infotainment zu überschreiten", sagt Harald Schöpp, Mitglied des Steuerkreises der MOST Cooperation (Organisation, die die MOST Technologie standardisiert und weiterentwickelt, damit sie weiterhin stets die neuesten Anforderungen der Industrie erfüllt). "Fahrerassistenz-Funktionen haben bereits begonnen, die Funktionalität herkömmlicher Infotainmentsysteme zu vervollständigen und zu erweitern. Zusammen mit Informationsdiensten wie etwa Navigationssystemen, Verkehrsinformationen und Warnungen zum Fahrzeugzustand wird die Zahl der Autos mit Fahrerassistenzfunktionen wie unter anderem Kamerasystemen, Abstandsregelung oder Fahrspurwechsel-Warnung rasant ansteigen."

Neue Anforderungen erfordern Anpassung des Netzwerkes

Die Infrastruktur von Fahrerassistenz-Systemen (Sensoren, Netzwerk und Recheneinheiten) ist verhältnismäßig komplex und kostenintensiv. Gleichzeitig überlappen sich die technischen Spezifikationen einer solchen Infrastruktur für verschiedene Anwendungen erheblich. Betrachtet man insbesondere die Sensoren und die Vernetzung, ist es unumgänglich, bei der Definition der Systemkomponenten für Fahrerassistenz-Systeme ebenso die Anforderungen an die aktive Sicherheit (Pre-safe) zu berücksichtigen. Folglich muss ein geeignetes Netzwerk sowohl eine hohe Geschwindigkeit als auch eine hohe Sicherheit in sich vereinen. Keines der heute existierenden Fahrzeugnetzwerke erfüllt diese Anforderungen vollständig. Aber von allen Kandidaten ist das MOST Netzwerk dasjenige, welches sich den neuen Anforderungen sehr stark annähert.

Mit MOST150 ist die Netzwerktechnologie im Fahrzeug bereit für diesen entscheidenden Schritt über Infotainment hinaus: Notwendige Verbesserungen werden derzeitig eruiert und jüngste Studien führen den Nachweis, dass MOST in der Lage ist, sicherheitskritische Anwendungen zu unterstützen. Flexible Topologie-Optionen, neue physikalische Ebenen und Verbesserungen der Protokolle befinden sich in der Entwicklung. Beispielsweise kann die Implementierung von MOST als Sensornetzwerk der erste Schritt sein, MOST aus der reinen Infotainment-Welt heraus in Fahrerassistenz-Anwendungen zu bewegen.

Unternehmensprofil:
Über die MOST Cooperation

Die MOST Cooperation ist die Organisation, die die MOST Technologie standardisiert und weiterentwickelt, damit sie weiterhin stets die neuesten Anforderungen der Industrie erfüllt. 2010 umfasst die Kooperation 16 internationale Automobilhersteller und über 60 Hauptzulieferer. Die Mitgliedsunternehmen haben sich zusammengeschlossen, um die MOST Technologie einzusetzen und zu ihrer Innovation beizutragen. Anfangs für die Übertragung von Infotainmentdaten in Fahrzeugen konzipiert, erweitert sich das Einsatzgebiet des Netzwerkes heute auch auf die Unterhaltungselektronik. Das Ziel der MOST Cooperation ist es, die Technologie auch für andere Industrien zu entwickeln und zu standardisieren sowie die entsprechende Infrastruktur zu schaffen. Derzeit ist MOST weltweit in über 90 Fahrzeugmodellen der innovativsten und zukunftsorientierten Automobilherstellern implementiert. Die MOST Cooperation wurde 1998 gegründet, um die MOST Technologie als globalen Standard für Multimedianetzwerke zu standardisieren. Audi, BMW, Daimler, Harman International Automotive Division und SMSC bilden als sogenannte Partner das Steering Committee der MOST Cooperation. Weitere Informationen stehen unter www.mostcooperation.com zur Verfügung.

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