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Volkswagen unterstützt Rotwildprojekt im Raum Wolfsburg
Volkswagen beteiligt sich finanziell an einem langfristig
angelegten Projekt des Instituts für Wildtierforschung (IWFo) an der Stiftung
Tierärztliche Hochschule Hannover „Zum Raum-Zeitverhalten und Management des
Rotwildes im östlichen Niedersachsen". Ein wesentliches Ziel der
Rotwilduntersuchung des IWFo besteht darin, exakte Daten über die besonderen
Lebensgewohnheiten des Rotwildes einschließlich ihrer klein- und großräumigen
Wanderungen zu erhalten und eine umfassende Rotwildkonzeption für das östliche
Niedersachsen zu entwickeln.
Darüber hinaus sollen über die räumlich genauen Informationen zum Raum-Zeitverhalten
von sendermarkiertem Rotwild die Konfliktpunkte mit Straßenführungen lokalisiert werden.
Die Untersuchung befasst sich dementsprechend auch mit den möglichen Auswirkungen des
geplanten Ausbaus der A 39 von Wolfsburg nach Lüneburg und den damit verbundenen
Auswirkungen auf die Wildtierpopulation bzw. auf die Biodiversität.
"Auch nach dem Abschluss der Biodiversitäts-Konferenz in Bonn setzt sich Volkswagen an
seinen Standorten in Deutschland und in der Welt weiter für die Belange des Artenschutzes
ein", sagte Günter Damme, Leiter Umwelt der Volkswagen AG, bei der Scheckübergabe an
das Institut für Wildtierforschung.
Der Ansatz dieser Rotwildstudie vernetzt in seiner besonderen Konstellation die Wildbiologie
mit der Landschafts- und Raumplanung und erlangt dadurch Modellcharakter und dient unter
anderem zur Optimierung der Integration tierökologischer Erkenntnisse in die Verkehrs- und
Raumplanung. Der langfristige Ansatz ist bisher einmalig in Deutschland und lässt
praxisrelevante Erkenntnisse auf dem Gebiet der Wildbiologie, des Wildtiermanagements,
und des Natur- und Artenschutzes erwarten.
In der Überzeugung, dass die Sicherung der Biodiversität auch von der Verminderung
klimawirksamer Gase abhängt, engagiert sich Volkswagen in der Entwicklung und
Vermarktung besonders ressourceneffizienter Fahrzeuge wie seiner BlueMotion-Modelle, in
der Forschung an alternativen Antriebstechnologien sowie in Projekten zur Förderung einer
umweltschonenden Fahrweise.
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