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BMW Werk Leipzig erhält weiteren Architekturpreis. Auszeichnung für die Auftragsvergabe für das Zentralgebäude des Werkes an Zaha Hadid

Das BMW Werk Leipzig erhält einen weiteren international renommierten Architekturpreis für sein spektakuläres Zentralgebäude der Londoner Architektin Zaha Hadid.Bei der siebten Verleihung der Premio Internazionale Dedalo Minosse Architekturpreise in Vicenza, Italien, erhielt das BMW Werk Leipzig heute den GranitiFiandre-Sonderpreis zugesprochen.

Die Dedalo-Minosse-Architekturpreise werden speziell für die Auftragsvergabe durch die Bauherren vergeben. Damit soll gewürdigt werden, dass herausragende Architektur neben den ausführenden Architekten immer auch den Mut der Bauherren erfordert, neue Wege zu gehen.

Die Preise werden vergeben von der Vereinigung freier Architekten Italiens in Verbindung mit der italienischen Architekturzeitschrift L'Arca. Insgesamt wurden fünf Haupt- und acht Sonderpreise vergeben. Das Zentralgebäude des Leipziger BMW Werkes stellt eine kongeniale Verbindung aus herausragender Ästhetik und zukunftsweisender Funktionalität dar. Es zeichnet sich durch größtmögliche Offenheit und Transparenz aus und vereinfacht so die Kommunikation und die Organisation aller Arbeitsabläufe im Werk. Ein Markenzeichen des Zentralgebäudes sind die 600 Meter langen offen sichtbaren Förderstrecken, auf denen Rohkarosserien und lackierte Karosserien zwischen den einzelnen Produktionsschritten transportiert werden. Damit wird das Produktionsgeschehen auch für Verwaltungsmitarbeiter und Besucher unmittelbar erlebbar.

Das Bauwerk von Zaha Hadid wurde unter anderem bereits mit dem renommierten Deutschen Architekturpreis 2005, mit dem Leipziger Architekturpreis 2005, mit dem Deutschen Architekturpreis Beton 2005 sowie mit dem Best-Office-Award 2006 ausgezeichnet.

Zaha Hadid äußerte sich unter anderem wie folgt zum Leipziger Zentralgebäude: • "Endlich kann ich meine Architektursprache an einem großen Zweckbau erproben - panta rhei, hier fließt die Energie von allen Seiten." "Wir sind stolz darauf, ein Kernstück des neuen BMW Werkes in Leipzig zu gestalten. Das Zentralgebäude bündelt und verteilt alle wesentlichen Bewegungsflüsse des Werkes. Dieses Projekt ist deshalb für uns eine wunderbare Gelegenheit, Bewegung in Architektur umzusetzen. Die Idee des Zusammenflusses aller Kommunikationsströme im Zentralgebäude ist auch in der Gestaltung des großräumigen Vorbereichs sinnfällig artikuliert, als würde ein Gravitationsfeld vom Zentralgebäude ausgehen."

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