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Aktionäre werden deutlich stärker am Unternehmenserfolg beteiligt
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 8. Mai 2008 vor, die Dividende je Stammaktie um 51,4% auf 1,06 (Vj. 0,70) Euro und je Vorzugs-aktie um 50,0% auf 1,08 (Vj. 0,72) Euro zu erhöhen. "Wir wollen unsere Anteilseigner auch in Zukunft deutlich stärker am Unternehmenserfolg beteiligen", er-klärte Reithofer weiter.
BMW Group strebt 2008 erneut Absatzrekord bei allen drei Marken an
Nach dem Absatzrekord im vergangenen Jahr steuert das Unternehmen 2008 dank des starken Marken- und Produktportfolios erneut einen Zuwachs bei den Auslieferungen an: "Die BMW Group strebt 2008 erneut ein Wachstum bei allen drei Marken und damit auch weiterhin die Position als weltweit führender Anbieter von Premium-Automobilen an", unterstrich Reithofer.
Ergebnis im Segment Automobile 2007 gestiegen
Das Ergebnis vor Steuern im Segment Automobile stieg trotz der bereits er-wähnten Belastungen aus negativen Wechselkurseffekten und hohen Rohstoff-preisen im Geschäftsjahr 2007 um 7,3% auf 3.232 (Vj. 3.012) Mio. Euro. Das EBIT erhöhte sich um 12,9% auf 3.450 (Vj. 3.055) Mio. Euro. Die EBIT-Marge blieb mit 6,4% im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Umsatzerlöse erhöh-ten sich um 12,7% auf die neue Bestmarke von 53.818 (Vj. 47.767) Mio. Euro und legten damit stärker als der Automobilabsatz zu. Die Rendite auf das einge-setzte Kapital (RoCE) verbesserte sich auf 22, 8 (Vj. 21,7)%. Die Auslieferungen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce stiegen 2007 er-neut auf einen neuen Höchstwert. Der Absatz zog um 9,2% auf 1.500.678 (Vj. 1.373.970) Automobile an. Damit hat die BMW Group auch ihr Absatzziel für das Gesamtjahr 2007 - einen Zuwachs im höheren einstelligen Prozentbereich - voll erreicht. Zur positiven Absatzentwicklung hat auch das verbrauchs- und CO2-reduzierende Maßnahmenpaket der BMW Group - EfficientDynamics - wesentlich beigetragen. Auch in vielen MINI Modellen profitieren Kunden von dieser innovativen Technologie. Zum Jahresende 2007 wurden bereits über 450.000 BMW und MINI Automobile mit EfficientDynamics ausgeliefert, im laufenden Jahr sollen es bereits über 800.000 Fahrzeuge sein. Bei der Marke BMW konnte 2007 mit 1.276.793 Fahrzeugen der Vorjahreswert (1.185.088) um 7,7% übertroffen werden. Ein kräftiges Plus verbuchte auch MINI - die Marke legte um 18,5% auf 222.875 (Vj. 188.077) Auslieferungen zu. Rolls-Royce steigerte die Absatzzahlen zum vierten Mal in Folge und bleibt damit klarer Marktführer im Segment der absoluten Luxusklasse. Mit 1.010 (Vj. 805) verkauften Fahrzeugen verzeichnet Rolls-Royce Motor Cars ein Absatzplus von 25,5% und erreicht so erstmals einen Jahresabsatz im vierstelligen Bereich.
Motorradgeschäft entwickelt sich weiterhin positiv
Die Ertragslage im Segment Motorräder hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere aufgrund Maßnahmen zur Prozessoptimierung und Effizienzstei-gerung erneut verbessert. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 7,6% auf 71 (Vj. 66) Mio. Euro. Der Umsatz ging dagegen aufgrund eines veränderten Modellmix um 2,9% auf 1.228 (Vj. 1.265) Mio. Euro zurück. Die EBIT-Marge im Motorad-geschäft erhöhte sich auf 6,5 (Vj. 5,9)%, während der RoCE auf 18,2 (Vj.17,7)% zulegte. Der Absatz stieg um 2,4% auf 102.467 (Vj. 100.064) Einheiten.
Finanzdienstleistungsgeschäft verläuft unverändert dynamisch
Die erfreuliche Ergebnisentwicklung im Segment Finanzdienstleistungen setzte sich auch im vergangenen Jahr trotz schwierigerer Refinanzierungsbedingungen fort. Mit 743 (Vj. 685) Mio. Euro übertraf das Segmentergebnis vor Steuern den Vorjahreswert um 8,5%. Der Umsatz legte um 25,8% auf 13.940 (Vj. 11.079) Mio. Euro zu. Die Anzahl der betreuten Leasing- und Finanzierungsverträge mit Händlern und Endkunden betrug zum Jahresende 2,63 Mio. Verträge, was ei-nem Plus von 15,8% entspricht. Der Anteil der über das Segment Finanzdienst-leistungen finanzierten Neufahrzeuge der Marken BMW und MINI erhöhte sich auf 44,7 (Vj. 42,4)%.
Investitionen annährend auf Vorjahresniveau
Die Investitionen des Unternehmens lagen im vergangenen Jahr mit 4.267 (Vj. 4.313) Mio. Euro annährend auf dem Niveau des Vorjahres. Die gemäß IAS akti-vierten Entwick¬lungskosten sanken angesichts einer geringeren Anzahl von Se-rienentwicklungsprojekten um 13,2% auf 1.333 (Vj. 1.536) Mio. Euro. Die Inves-titionen in Sachanlagen und Übrige immaterielle Vermögenswerte stiegen unter anderem im Zuge der Erweiterung des Produktionsnetzwerks um 5,7% auf 2.934 (Vj. 2.777) Mio. Euro. Die Investitionsquote der BMW Group ging auf 7,6 (Vj. 8,8)% zurück.
Zahl der Mitarbeiter leicht gestiegen
Die Zahl der Mitarbeiter ist im vergangenen Jahr insbesondere durch die Über-nahme von Husqvarna Motorcycles sowie zwei Akquisitionen im Bereich Finanz-dienstleistungen leicht gestiegen. Das Unternehmen beschäftigte Ende 2007 weltweit insgesamt 107.539 (Vj. 106.575) Mitarbeiter, dies ist ein Zuwachs von 0,9%.
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