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IAA: Filter statt Aktionspläne - VDI fordert: Filterpflicht für alle Dieselfahrzeuge

Im Zuge der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Thema Feinstaub fordert der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Rußpartikelfilter für alle Dieselfahrzeuge im Straßenverkehr."Wir brauchen keine Aktionspläne zur Luftreinhaltung, sondern Filter", sagt Prof. Dr.-Ing. Klaus G. Schmidt, Vorsitzender der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN. "Die beschlossene steuerliche Vergünstigung von Dieselrußfiltern ist ein erster Schritt, wichtiger wäre aber eine Filterpflicht für alle Dieselfahrzeuge." Es sei grundsätzlich technisch möglich, den direkten Partikelausstoß im Straßenverkehr um 90 Prozent und den Stickoxidausstoß um 40 bis 75 Prozent zu reduzieren, so der VDI-Experte. "Auch wäre eine kurzfristige Einführung einer reduzierten Maut für Fern-LKW mit nachgerüsteten Dieselrußfiltern bei Partikelminderung von über 90 Prozent wünschenswert", erklärt Schmidt. Dies schafft Anreize und mögliche Fahrverbote oder die City-Maut können verhindert werden.

Des Weiteren warnt Schmidt vor neuen Problemen, denn ab 2010 müssen auch die Stickstoffdioxid-Grenzwerte eingehalten werden. "Die Versäumnisse der Industrie und Politik bei der Entwicklung der Dieselrußfilter dürfen bei den Stickstoffoxidfiltern bis zum Inkrafttreten der neuen Schadstoffkonzentrationsnorm zum 1.1.2010 nicht wiederholt werden. Optimal wären kombinierte Systeme, die beideEmissionen reduzieren können", so Schmidt.

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