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BMW Group schafft zwei zusätzliche Vorstandsressorts
Im Zuge der strategischen Neuausrichtung wird die BMW Group zum 1. Oktober zwei zusätzliche Ressorts im Vorstand schaffen.Der neue Bereich Konzern- und Markenentwicklung wird zukünftig von dem bisherigen Leiter Konzernplanung, Friedrich Eichiner, geleitet. Mit diesem Schritt trägt die BMW Group der zunehmenden Bedeutung von Konzernplanung, Markenführung und Strategie-Umsetzung Rechnung. In dem Ressort werden zudem die drei Geschäftsfelder BMW Motorrad, Finanzdienstleistungen und Softlab verankert. Darüber hinaus werden dort mögliche neue Geschäftsfelder angesiedelt.
Das Unternehmen richtet zudem das neue Ressort Einkauf und Lieferanten-Netzwerk ein, für das in Zukunft der derzeitige Leiter BMW Motorrad, Herbert Diess, verantwortlich sein wird. Damit sollen insbesondere die Materialkosten gesenkt werden, die den mit Abstand größten Kostenblock im Unternehmen darstellen. Dies korrespondiert auch mit dem strategischen Ansatz der BMW Group, die Schnittstelle zum Lieferantennetzwerk effizienter zu gestalten und die Eigenleistung des Unternehmens in strategisch relevanten Technologiefeldern neu zu definieren.
Die Organisation der BMW Group ist in ihrer Grundstruktur seit dem Jahr 2000 kaum verändert worden. Mit der neuen Unternehmensstrategie wird die Komplexität der Aufgaben jedoch um ein Vielfaches zunehmen. Daraus resultieren letztlich für alle Ressorts massiv erhöhte Anforderungen. "Die Umsetzung der Strategie erfordert eine leistungsfähige Organisation, die unser Wachstum und die Komplexität der Aufgaben stemmen kann", sagte der Vorsitzende des Vorstandes der BMW AG, Norbert Reithofer, am Donnerstag in München.
Zu einer Rochade kommt es darüber hinaus bei den beiden Vorstandsmitgliedern Michael Ganal und Stefan Krause, die ebenfalls zum 1. Oktober ihre neuen Aufgabenfelder übernehmen werden. Ganal wird zukünftig das Finanzressort und Krause das Vertriebsressort verantworten. "Beide haben ihre bisherigen Funktionen über mehrere Jahre hervorragend ausgeübt. Nun werden sie ihre Erfahrungen in ihr neues Ressort einbringen", erklärte Reithofer. "Wir wollen Führungskräfte, die global denken, über vielfältige Kompetenzen verfügen und sich in verschiedenen Bereichen beweisen", fügte er hinzu.
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