Museum unterstützt Waisenkinder in den AbbaugebietenBogotá (Hwba PR – Bad Soden a. Ts., August 2009)
Kolumbien glänzt seit Kurzem mit einem Smaragd Museum in der Hauptstadt Bogotá. Auf 650m² werden fast 3000 Exponate gezeigt, die zu den schönsten der Welt zählen. Der kolumbianische Unternehmer Alberto Sepúlveda hat 35 Jahre lang Smaragde gesammelt und nun seinen Traum, ein Smaragd Museum in Kolumbien zu gründen, verwirklicht.
Nachdem der Besucher einen 27 Meter langen nachgebauten Stollen passiert, betritt er den großen Ausstellungsraum. Hier befinden sich Rohexemplare und geschliffene Smaragde. Der kostbarste Edelstein im neuen Museum hat einen Wert von circa US$ 20.000 (ca. Euro 14.000).
Das Museum ist montags bis samstags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet COP 10.000 (ca. Euro 3,50). Diese Gelder kommen Waisenkindern in den kolumbianischen Smaragdregionen Muzo, Coscuez, Chivor und Gachalá zu Gute, die ein Familienmitglied in einem Minenunfall verloren haben.
Kolumbien zählt nach Sambia und Brasilien zum drittgrößten Produzent von Smaragden. Diese kostspieligen Edelsteine werden auf dem Weltmarkt nach ihrer Leuchtkraft, Farbintensität, Größe und Form bewertet. Kolumbien hat im Jahr 2007 Smaragde im Wert von US$ 140 Millionen (ca. Euro 97 Millionen) exportiert. Hauptabnehmer sind Kunden aus den USA und Hong Kong.
Weitere Informationen zum Museum unter
www.museodelaesmeralda.com.co oder unter
www.colombia.travel
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